4.1.1. Stei­gende Anfor­de­run­gen auf­grund der Maschi­nen­ver­net­zung

Über­ein­stim­mend schil­dern Geschäfts­füh­rung und Beschäf­tigte, dass die Arbeit an den Fer­ti­gungs­stre­cken mit wach­sen­den qua­li­fi­ka­to­ri­schen Anfor­de­rung ein­her­geht. Statt ein oder zwei werden nun­mehr acht ver­netzte Maschi­nen bedient, bestückt und gewar­tet. Die Maschi­nen­be­die­ner an den Fer­ti­gungs­stre­cken müssen ent­spre­chend mehr Pla­nungs- und Orga­ni­sa­ti­ons­auf­wand betrei­ben als Beschäf­tigte an kon­ven­tio­nel­len Maschi­nen­ar­beits­plät­zen.

Die Tätig­keits­pro­file haben sich sub­stan­ti­ell ver­än­dert, „von einer Rüst- und Beob­ach­tungs­auf­gabe zu einer orga­ni­sa­to­ri­schen Sache“ (GF), bei dem man den gesam­ten Pro­zess von der Ent­wick­lung bis zur Qua­li­täts­kon­trolle im Blick behal­ten muss. Der Geschäfts­füh­rer betont die Wich­tig­keit von vor­aus­schau­en­dem Über­blicks­wis­sen und Krea­ti­vi­tät:

Also man kann die Tech­nik nicht auf­hal­ten. Und ich hatte Ihnen das ja mal gezeigt was der Unter­schied zwi­schen einem Fräser ist, der die Maschine beob­ach­tet wie sie arbei­tet und der, der an der Fer­ti­gungs­zelle ist, der eigent­lich – wäh­rend die Maschine arbei­tet – über­legt, wie kann ich den nächs­ten Schritt organisieren.(GF)