6.2 Füh­rung

Die Befrag­ten berich­ten über einen koope­ra­ti­ven Füh­rungs­stil im Unter­neh­men. Dem­nach äußert die Geschäfts­füh­rung Visio­nen, Ideen sowie Ziele und gibt den Mit­ar­bei­te­rIn­nen die Mög­lich­keit ihre Mei­nung zu äußern. Die über­ge­ord­nete Füh­rungs­kraft wird als ver­ständ­nis­voll und mit­füh­lend beschrie­ben. Sie setze sich für das ange­nehme Betriebs­klima ein und pflege einen respekt­vol­len sowie freund­li­chen Umgang mit allen Beschäf­tig­ten. In den Inter­views wird mehr­mals betont, dass ein fami­liä­res Klima im Betrieb herr­sche. Außer­dem ist die Anrede per Du mit dem Geschäfts­füh­rer üblich.

Ein gutes Mit­ein­an­der, gerade mit dem Vor­ge­setz­ten ist mir sehr wich­tig. Das ist eigent­lich die Grund­vor­aus­set­zung für eine gute Arbeits­stelle.“ (Unter­neh­men 4, Inter­view 7)

Die Füh­rungs­kraft berich­tet, dass die Gesund­heit der Mit­ar­bei­te­rIn­nen sowie die Mit­ar­bei­ter­zu­frie­den­heit einen sehr hohen Stel­len­wert haben. Um die Mit­ar­bei­ter­zu­frie­den­heit zu för­dern finden Betriebs­aus­flüge, Weih­nachts­feier oder Grill­feste statt, die bei der Beleg­schaft beson­ders beliebt sind und rege besucht werden.

Da waren ziem­lich alle da. Die Weih­nachts­feier zum Bei­spiel, die hatten wir am Don­ners­tag und Frei­tag hatten alle frei. Hatten alle frei. Wer macht´s denn so was eigent­lich heut­zu­tage?! […] Also Arbeits­klima kann man über­haupt nichts sagen, ist alles bes­tens.“ (Unter­neh­men 4, Inter­view 4)