5.2 Gründe für die Ein­füh­rung

Haupt­gründe für die Ein­füh­rung des Robo­ters und der CNC-Fräse war die Erwei­te­rung des Geschäfts¬modells (d.h. die Her­stel­lung indi­vi­dua­li­sier­ter, anspruchs­vol­ler und kunst­vol­ler Stücke). Da beide Maschi­nen hän­di­sche Arbei­ten sub­sti­tu­ie­ren und keine direkte Inter­ak­tion mit dem Men­schen erfor­dern, der Robo­ter zudem in einem abge­grenz­ten Bereich ope­riert, ergibt sich eine mas­sive Mini­mie­rung arbeits­be­zo­ge­ner Unfall­ge­fah­ren. Die Arbeit mit Com­pu­ter­mo­del­len bietet die Mög­lich­keit der exter­nen Ver­net­zung mit Kunden, da diese eigene Modelle zur Ver­fü­gung stel­len können, die dann bei­spiels­weise vom Robo­ter plas­tisch umge­setzt werden. Die Ein­spei­sung von Kun­den­da­ten in die unter­neh­mens­in­terne Soft­ware wird bis­lang dadurch erschwert, dass unter­neh­mens­über­grei­fend keine ein­heit­li­chen Sys­teme genutzt werden. Dies erfor­dert meist eine Nach­be­ar­bei­tung von exter­nen CAD. Ferner liegen Gren­zen der Maschi­nen in Ihrer Prä­zi­sion. Zum Bei­spiel erken­nen die Maschi­nen auf­grund feh­len­der Sen­so­rik die Abnut­zung der genutz­ten Werk­zeuge (z. B. Fräs­köpfe) oder Posi­tio­nie­rungs­feh­ler des zu bear­bei­ten­den Mate­ri­als nicht.