3.2 Fort­schritte bezüg­lich der Digi­ta­len Trans­for­ma­tion

Das Unter­neh­men hat viel­fäl­tige Akti­vi­tä­ten hin­sicht­lich der Digi­ta­len Trans­for­ma­tion vor­zu­wei­sen. Es gibt ein­zelne Leucht­türme im Unter­neh­men, jedoch stehen diesen Inno­va­tio­nen Stand­orte gegen­über, die noch mit vielen kon­ven­tio­nel­len Tech­no­lo­gien arbei­ten. Hin­sicht­lich der tech­ni­schen Ver­net­zung haben wir leider keine Ein­bli­cke im Rahmen der Fall­stu­die erhal­ten. Es gibt eine durch­aus starke Auto­ma­ti­sie­rung, aber es bestehen wei­ter­hin manu­elle, teils mono­tone Tätig­kei­ten.

Eta­blierte Unter­neh­mens­struk­tu­ren stehen der Digi­ta­len Trans­for­ma­tion des Unter­neh­mens im Weg. Es gibt global defi­nierte Pro­zesse, jedoch obliegt die Aus­ge­stal­tung derer den ent­spre­chen­den Stand­or­ten. In den Gesprä­chen zur Fall­stu­die wurde kri­ti­siert, dass Top-Down-Lösun­gen nicht zum Erfolg führen. Die Inno­va­tions- und Effek­ti­vi­täts­stei­ge­run­gen müss­ten dem­zu­folge aus den Berei­chen kommen, die nahe am Geschäfts­pro­zess ope­rie­ren. Ein Aus­pro­bie­ren ist zudem mit der Unter­neh­mens­struk­tur nicht mög­lich.

Hin­sicht­lich des eta­blier­ten Geschäfts­mo­dells fühlt sich das Unter­neh­men gut gerüs­tet. Die pro­du­zier­ten Teile kommen in gegen­wär­ti­gen Fahr­zeug­tech­no­lo­gien zum Ein­satz. Auch bei der­zeit abseh­ba­ren tech­no­lo­gi­schen Ände­run­gen, wird das Grund­prin­zip, wofür die Teile pro­du­ziert werden, nicht in Frage gestellt.

Dem Gegen­über stand eine Initia­tive der Fer­ti­gung eines neuen Pro­dukts, wel­ches auf dem Zukunfts­markt des Fahr­zeugs sich even­tu­ell gut ver­mark­ten ließe. Es wurde daher eine neue Halle gebaut, jedoch wurde auf­grund der unter­neh­me­ri­schen Stra­te­gie mit einer neuen Tech­no­lo­gie, auf den Aufbau einer Fer­ti­gung an dem Stand­ort ver­zich­tet, so dass die neue Halle leer blieb.

Ebenso neu gebaut wurde die Logis­tik am Stand­ort. Diese fun­giert offen­bar als chao­ti­sches Lager­sys­tem, da ein­ge­setzte Robo­ter im Zusam­men­hang mit RFID-Chips wissen, wo sich das Mate­rial befin­det. Der Logis­tik-Bereich wurde durch den Neubau in das Unter­neh­men inte­griert. Daraus resul­tiert auch die Ver­la­ge­rung von Arbeits­plät­zen aus der Logis­tik. Schon­ar­beits­plätze wurden dadurch redu­ziert.