5.1 Anpas­sun­gen des AGS auf­grund ver­än­der­ter Arbeits­be­din­gun­gen

Es wird von einem Befrag­ten ange­ge­ben, dass der tech­no­lo­gi­sche Wandel es zuneh­mend erfor­der­lich macht, einen festen Ansprechpartner*in für Pro­bleme der Beschäf­tig­ten sowie für Fragen in Sachen Arbeits­schutz und Gesund­heits­för­de­rung zu benen­nen. Deut­lich wird außer­dem, dass die Größe des Unter­neh­mens es aktu­ell erleich­tert, auf gesund­heit­li­che Beson­der­hei­ten von Beschäf­tig­ten ein­zu­ge­hen und diese zu berück­sich­ti­gen.

Auf­grund des Umzugs an einen neuen Fir­men­stand­ort wird es eine Über­prü­fung und Über­ar­bei­tung des Arbeits- und Gesund­heits­schut­zes geben, d.h. es wird eine Bege­hung am neuen Stand­ort durch die Fach­kraft für Arbeits­si­cher­heit, den Betriebs­arzt und die Sicher­heits­be­auf­trag­ten erfol­gen, um mög­li­che Gefah­ren zu iden­ti­fi­zie­ren und ent­spre­chende Schutz­maß­nah­men bzw. Gefah­ren­hin­weise zu rea­li­sie­ren. Dies betrifft bei­spiels­weise auch das auto­ma­ti­sierte Lager­lift­sys­tem.

Eine Beson­der­heit im befrag­ten Unter­neh­men liegt darin, dass der Arbeits­schutz des Kunden mit­ge­dacht wird: dieser muss bereits in der Kon­struk­tion und Her­stel­lung der Robo­ter- und Auto­ma­ti­sie­rungs­an­la­gen berück­sich­tigt werden. So werden in den Pro­duk­ten ver­schie­dene Sicher­heits­me­cha­nis­men instal­liert, wie Scan­ner, Licht­schran­ken und Sen­so­ren sowie Schutz­me­cha­nis­men in der Soft­ware. Dabei werden Wün­sche der Kunden sowie gesetz­li­che Vor­schrif­ten (z. B. der DGUV) berück­sich­tigt, die je nach Ein­satz­zweck, geplan­ten Gege­ben­hei­ten am Ein­satz­ort, Auf­trag­ge­ber und Lie­fer­ort (national/international) vari­ie­ren können.

Auch der Zukauf von Bau­tei­len wird mit dem Kunden im Rahmen der Pro­dukt­spe­zi­fi­ka­tion dahin­ge­hend abge­spro­chen, dass dieser vor­gibt, welche Zer­ti­fi­kate die Bestand­teile (z.B. Robo­ter­arm, Bat­te­rie) auf­wei­sen müssen. Die Pro­dukte des Unter­neh­mens sind zer­ti­fi­ziert, eine sicher­heits­tech­ni­sche Abnahme erfolgt dann letzt­lich vor Ort beim Kunden durch dessen Akteure des AGS.