Alle Beiträge von sdroessler

Thementisch „Arbeits- und Gesundheitsschutz 4.0“ auf dem forum sachsen digital

Am 13. November 2017 fand die 2. Digitalkonferenz des Freistaates Sachsen “forum sachsen digital” in Leipzig statt. Im Rahmen dieser Tagesveranstaltung fand ein Austausch an 20 Thementischen dar. Am Thementisch „Arbeits- und Gesundheitsschutz 4.0“ diskutierte Stephanie Drössler mit Interessierten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gewerkschaft und Verwaltung Ergebnisse des GAP-Projektes. Im Mittelpunkt standen die Frage nach Veränderung der Arbeit durch den technologischen Wandel und Folgen für die Belastungen und Gesundheit der Beschäftigten sowie  die Frage nach einem gesundheitsförderlichen Gelingen des technologischen Wandels. Die Einbindung der Beschäftigten in Veränderungsprozesse sowie die Etablierung von Tarifverträgen zur beruflichen Weiterbildung sind Beispiele für die entwickelten Ideen.

Der Thementisch bot außerdem Gelegenheit zu einem fokusgruppenübergreifenden Austausch mit dem Projekt „Stressrekord“ (http://www.stressrekord.de/) aus dem BMBF-Förderschwerpunkt „Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen“.

Weitere Informationen und die Dokumentation der Veranstaltung finden sich auf der Veranstalterseite: https://digitale.offensive.sachsen.de/13531.html

Präsentation auf der 57. Wissenschaft-lichen Jahrestagung der DGAUM e.V.

Erste Ergebnisse der Betriebsfallstudien aus dem Bereich der Halbleiterbranche stellten Stephanie Drössler und Kollegen der TU Dresden (Institut und Poliklinik für Arbeits- und Sozialmedizin) auf der 57. Wissenschaftlichen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. vor, die vom 15. bis 17. März 2017 in Hamburg stattfand. Ergebnisse des GAP-Projektes – qualitative Befragungen bei einem Halbleiterhersteller und einem Zulieferunternehmen für Roboter- und Automatisierungslösungen – wurden in der Postervortrag-Session „Neue Arbeitsformen und Digitalisierung in der Arbeitswelt“ präsentiert. Es fanden angeregte Diskussionen zu veränderten Belastungen und Beanspruchungen der Beschäftigten durch Digitalisierung, Automatisierung und Nutzung von Assistenzsystemen sowie Folgen für die betriebliche Gesundheitsförderung sowie arbeitsmedizinische Vorsorge statt. Deutlich wurden der Rückgang körperlich schwerer Arbeit und die Zunahme kognitiver Anforderungen sowie die Transformation von Produktions- zu Bildschirmarbeitsplätzen im Bereich der Fertigung.

Posterbeitrag der TU Dresden auf der DGAUM 2017 (PDF, 93KB)