Thementisch „Arbeits- und Gesundheitsschutz 4.0“ auf dem forum sachsen digital

Am 13. November 2017 fand die 2. Digitalkonferenz des Freistaates Sachsen “forum sachsen digital” in Leipzig statt. Im Rahmen dieser Tagesveranstaltung fand ein Austausch an 20 Thementischen dar. Am Thementisch „Arbeits- und Gesundheitsschutz 4.0“ diskutierte Stephanie Drössler mit Interessierten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gewerkschaft und Verwaltung Ergebnisse des GAP-Projektes. Im Mittelpunkt standen die Frage nach Veränderung der Arbeit durch den technologischen Wandel und Folgen für die Belastungen und Gesundheit der Beschäftigten sowie  die Frage nach einem gesundheitsförderlichen Gelingen des technologischen Wandels. Die Einbindung der Beschäftigten in Veränderungsprozesse sowie die Etablierung von Tarifverträgen zur beruflichen Weiterbildung sind Beispiele für die entwickelten Ideen.

Der Thementisch bot außerdem Gelegenheit zu einem fokusgruppenübergreifenden Austausch mit dem Projekt „Stressrekord“ (http://www.stressrekord.de/) aus dem BMBF-Förderschwerpunkt „Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen“.

Weitere Informationen und die Dokumentation der Veranstaltung finden sich auf der Veranstalterseite: https://digitale.offensive.sachsen.de/13531.html

A+A-Fachmesse und A+A-Kongress in Düsseldorf – Viele Impulse für GAP

Unter dem Motto „Der Mensch zählt“ fand vom 17.10. bis 20.10.2017 in Düsseldorf die A+A und damit die weltweit größte Fachmesse zum Thema Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit statt. Viel Input also für GAP zu den neuesten Entwicklungen in den Bereichen Persönlicher Schutz, Betriebliche Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, welche von über 1900 Ausstellern aus mehr als 60 Ländern vorgestellt wurden. Der BMBF-Förderschwerpunkt „Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen“ präsentierte sich mit einem eigenen Messestand unter der Überschrift: „Arbeit 4.0: Präventiv gestalten, kompetent bewältigen“. Dort konnten sich die Besucher zum Förderschwerpunkt, den 30 beteiligten Verbundprojekten und dem wissenschaftlichen Begleitvorhaben MEgA informieren.

Parallel zur Fachmesse wurde der 35. Internationale Kongress für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (Basi) e. V. veranstaltet, an dem GAP, vertreten durch die Greifswalder Kollegen, ebenfalls teilnahm. Der A+A-Kongress gehört zu den zentralen Gemeinschaftsveranstaltungen des Arbeitsschutzes in Deutschland. Die Themen reichten von der Analyse und Gestaltung von Arbeit über Technik und Prävention bis zu Gefährdungen und Belastungen und der Gesundheit bei der Arbeit.

Silicon Saxony: Arbeitskreis „Gesundes Arbeiten 4.0“ lässt staunen

Am 26. Oktober fand in den Räumlichkeiten der T-Systems Multimedia Solutions GmbH das jüngste Arbeitskreistreffen zum Thema „Gesundes Arbeiten 4.0“ statt. Als eines der führenden Unternehmen im Bereich der Digitalisierung präsentierte T-Systems erstmals seine seit dem Jahr 2010 erarbeiteten Gesundheits- und Arbeitsprinzipien, stellte den eigens entwickelten Showcase „Barrierefreiheit“ vor und führte die Arbeitskreisteilnehmer durch die eigenen flexiblen Arbeitswelten. Einmal mehr wurde aufgezeigt, wie die Digitalisierung auch die Anforderungen in den Bereichen Gesundheit, Motivation und Empathie verändert. Eine lehrreiche Erfahrung, die real und virtuell staunen ließ. Silicon Saxony bedankt sich für einen ereignisreichen Vormittag.

Die T-Systems Multimedia Solutions GmbH gilt weltweit als einer der führenden Anbieter für Digitalisierungslösungen. Ein Ruf, der verpflichtet. Nicht nur fachlich. Seit Jahren verändern die Produkte und Lösungen des Unternehmens die tägliche Arbeitswelt von Arbeitnehmern, aber auch von Arbeitgebern. Steigende Effizienz ist stets das Ziel. Steigender Arbeitsdruck sowie veränderte körperliche und geistige Belastungen sind die ungeliebten Folgen. Eine Entwicklung, die es mit neuen Methoden und Konzepten zu entschärfen gilt. Dessen ist sich T-Systems MMS bewusst. Nicht zuletzt deswegen unterstützt das Dresdner Unternehmen seine Mitarbeiter intensiv in gesundheitlicher Hinsicht, aber auch den Silicon Saxony Arbeitskreis „Gesundes Arbeiten 4.0“ als eines der aktivsten Netzwerkmitglieder. Das vergangene Arbeitskreistreffen in den MMS-Räumlichkeiten unterstrich jedoch vor allem eines: den Stellenwert eines fortschrittlichen Gesundheitsmanagements.

Den insgesamt 17 Teilnehmern wurden einmalige Einblicke gewehrt, z.B. in das „Betriebliche Gesundheitsmanagement“ der T-Systems MMS – von den Anfängen über Hürden, Ziele bis zu den Erfolgen. Ob Corporate Happiness oder die bei MMS in Workshops und Arbeitsgruppen erarbeitete individuelle Stärkenentwicklung von Mitarbeitern, etliche hilfreiche Ansätze und etablierte Maßnahmen standen beim vergangenen Arbeitskreis „Gesundes Arbeiten 4.0“ im Mittelpunkt. Zusätzlich präsentierte das langjährige Silicon Saxony Mitglied seinen digitalen Showcase „Barrierefreiheit“, ein virtuelles Sensibilisierungstool, das Behinderungen persönlich erfahren und deren Folgen erstmals auch für Nichtbehinderte realistisch bewerten lässt. Die abschließende Führung durch die T-Systems Arbeitswelten, von Büros über Meetingräume bis zu Rückzugs- und Ausgleichmöglichkeiten, bewies die inzwischen gelebte gesundheitsorientierte Firmenpolitik. Silicon Saxony bedankt sich für die gezeigte Offenheit sowie die vorgestellten Ansätze und Lösungen.

Weiterführende Links

Arbeitskreis „Gesunde Arbeit 4.0“: https://www.silicon-saxony.de/?id=839
Interview über den Showcase „Barrierefreiheit“: https://www.youtube.com/watch?v=3eHwzQGWF4U

12. Silicon Saxony Day: Sachsens Mikroelektronik- und IKT-Branche im Aufbruch

GAP-Projektpartner treffen sich auf dem Silicon Saxony Day 2017 in Dresden

Der Mikroelektronik- und IKT-Standort Sachsen – einer der führenden, wohl auch der größte in Europa – ist in Aufbruchstimmung. Das Resümee des erstmals englischsprachigen 12. Silicon Saxony Day kann nicht anders lauten. Am 19. und 20. Juni netzwerkten mehr als 400 Entscheider, Fachkräfte und Branchenkenner aus Wirtschaft, Industrie, Wissenschaft, Forschung und Politik intensiv im DGUV Congress in Dresden. Zahlreiche Keynotes namhafter Referenten und Unternehmen, wie z.B. IBM, Kuka und Yole, beleuchteten hier die „Hot Topics“ der Mikroelektronik- und IKT-Branche. Sechs Expert Sessions informierten – von Connected Wearables, Smart Health und dem Internet der Dinge bis zu den aktuellen Automotive Megatrends sowie der Drohnen Technologie. Die kommenden sächsischen Smart System Hubs in Dresden sowie Leipzig wurden hier erstmal intensiv beleuchtet. Ein Science Pitch rückte die spannende Wissenschafts- und Forschungslandschaft Sachsens in den Mittelpunkt sowie eine Ausstellung die neuesten Innovationen „Made in Saxony“. B2B-Meetings und ein Speed Dating mit talentierten Studenten bzw. Absolventen zahlreicher deutscher Universitäten verknüpften schließlich Theorie mit Praxis. Eines wurde bei all dem mehr als deutlich: Sachsen hat die Kraft und das Know-how die Welt von morgen zu bewegen, zu gestalten und zu begeistern.

      
GAP-Projektpartner trafen sich zur Besprechung des nächsten Silicon Saxony Arbeitskreises „Gesundes Arbeiten 4.0“ , der im Oktober 2017 bei der T-Systems MMS in Dresden stattfindet.

Weitere Informationen:

12. Silicon Saxony Day: www.silicon-saxony.de/silicon-saxony-day

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Bericht zur Ideenschmiede VIER.NULL – Wirtschaft, Wissenschaft und Politik im Dialog über Gestaltungsmöglichkeiten der digitalen Arbeitswelt

Am 25. April richtete der Lehrstuhl Gesundheit und Prävention der Universität Greifwald eine Veranstaltung zu aktuellen Herausforderungen des technologischen Wandels in der Arbeitswelt aus. Sowohl Vertreter des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg Vorpommern, als auch circa 30 interessierte Unternehmensvertreter/innen nahmen teil.

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Präsentation auf der 57. Wissenschaft-lichen Jahrestagung der DGAUM e.V.

Erste Ergebnisse der Betriebsfallstudien aus dem Bereich der Halbleiterbranche stellten Stephanie Drössler und Kollegen der TU Dresden (Institut und Poliklinik für Arbeits- und Sozialmedizin) auf der 57. Wissenschaftlichen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. vor, die vom 15. bis 17. März 2017 in Hamburg stattfand. Ergebnisse des GAP-Projektes – qualitative Befragungen bei einem Halbleiterhersteller und einem Zulieferunternehmen für Roboter- und Automatisierungslösungen – wurden in der Postervortrag-Session „Neue Arbeitsformen und Digitalisierung in der Arbeitswelt“ präsentiert. Es fanden angeregte Diskussionen zu veränderten Belastungen und Beanspruchungen der Beschäftigten durch Digitalisierung, Automatisierung und Nutzung von Assistenzsystemen sowie Folgen für die betriebliche Gesundheitsförderung sowie arbeitsmedizinische Vorsorge statt. Deutlich wurden der Rückgang körperlich schwerer Arbeit und die Zunahme kognitiver Anforderungen sowie die Transformation von Produktions- zu Bildschirmarbeitsplätzen im Bereich der Fertigung.

Posterbeitrag der TU Dresden auf der DGAUM 2017 (PDF, 93KB)

Fallstudienkonferenz am 6. April 2017 – „Praxis und Gestaltung digital vernetzter Arbeitsprozesse“

In Jena am 6.4.2017, 9-15 Uhr

Veranstaltungsort: Paradies-Café, Vor dem Neutor 5, 07743 Jena


Ziele der Tagung

  1. Vermittlung von vorhandenem Praxiswissen:
    Diskussion erster Erfahrungen der AGS-Organisation in Vorreiter-Unternehmen (Fallstudien) insbes. für die KMU in den projektadressierten Pionierbranchen (Ziel-gruppe: Arbeitsgestalter und Arbeitsschützer, Betriebsärzte und Präventionsge-stalter aus KMU und Vorreiterunternehmen
  2. Austausch über die Verallgemeinerbarkeit der Vorreitererfahrungen:
    Reflektion und Prüfung der Praxiserkenntnisse auf Transferpotenzial (Zielgruppe: Expert/innen aus Beiratskontext, künftige Präventionsallianzen, Technologienetz-werke)
  3. Thesen zur Gestaltbarkeit von neuen Technologien, Arbeit und Belastungen:
    Projekt in Debatte mit anderen Wissenschaftler/innen (Zielgruppe: Arbeits- und Industriesoziologie, Arbeitswissenschaftler, AO-Psychologie)

Fallstudienkonferenz am 6. April 2017 – „Praxis und Gestaltung digital vernetzter Arbeitsprozesse“ weiterlesen

Vorstellung einer Expertise zur Optischen Industrie im Thüringer Wirtschaftsministerium

Am Dienstag, den 27. September 2016, fand im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, die Veranstaltung ‚Arbeiten 4.0 – Chancen und Risiken für die Thüringer Wirtschaft‘ statt. Thomas Engel und Martin Ehrlich von der FSU Jena stellten eine Studie zur Optischen Industrie Thüringens vor. Vorstellung einer Expertise zur Optischen Industrie im Thüringer Wirtschaftsministerium weiterlesen

Teilnahme am RIS3-Forum in Erfurt

 Am 8. September, fand in Erfurt das vierte RIS3-Forum zum Thema „Wirtschaft 4.0“ statt. Die von der Thüringer Landesentwicklungsgesellschaft initiierte Gesprächsreihe zwischen Wirtschaft, Hochschulen und Politik, beschäftigte sich mit Plattformen und kooperativen Wertschöpfungsketten in der digitalisierten Arbeitswelt. Thomas Engel (FSU Jena) informierte sich auf dieser Veranstaltung über neue Start-Up-Vorhaben in Thüringen und knüpfte Kontakte zu Unternehmensberatern und Branchenkennern. Teilnahme am RIS3-Forum in Erfurt weiterlesen

Bildung eines Arbeitskreises der Digitalisierungsforscher*innen an der FSU Jena

Die Themen Digitalisierung und Industrie 4.0 werfen interessante sozialwissenschaftliche Fragestelllungen auf. Aus diesem Grund traf sich am 30. August zum ersten Mal eine neu gegründete Gruppe interessierter Forscherinnen und Forscher der Universität Jena, um die Grundlagen und Folgen dieser neuen gesellschaftlichen Transformation zu untersuchen und etwaige Kollaborationen anzustoßen. Bildung eines Arbeitskreises der Digitalisierungsforscher*innen an der FSU Jena weiterlesen